Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens von Anna Stephens

Stellt Euch vor, Ihr müsstest 5 Monaten komplett auf Internet verzichten und Freunde und Familie besuchen, um wenigsten für ein paar Minuten in die Onlinewelt einzutauchen. Na ja, 5 Monaten waren es zwar jetzt bei mir nicht, aber dennoch viel zu lang und heute… darf ich endlich wieder online gehen wann und wie lange ich will. Klar das ich in den nächsten Wochen einiges nachzuholen haben und versuchen werde wieder täglich zu posten. Los geht es heute mit dem Buch „Wächter und Wölfe“, ein Roman, der mich nicht zu 100% erfreuen konnte, dennoch aber ein gewissen Charme an sich hatte.

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Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen …

Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.

  • Titel: Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens
  • Autor/in: Anna Stephens
  • Preis: 16,00€ Taschenbuch
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734161304
  • Seiten: 512 Seiten
  • Erschien: 15. Januar 2018
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Dies ist das erste Band der „Wächter und Wölfe“ Reihe. Es hat ein hübsches Cover. Etwas düster, aber wahrhaftig interessant. Der Klappentext hatte so einiges versprochen und ich war schon sehr gespannt auf die Story. Die Geschichte selber geht recht spannend los, dennoch fand ich die vielen Informationen zum Anfang etwas zu aufdringlich und es gab Situationen, die einem sichtlich verwirrt haben. Gerade in den ersten 50-60 Seiten wird mal regelrecht erschlagen von Ereignissen und Infos. Allerdings ändert sich dies im Laufe des Buches und so wurde das Buch zu einem recht interessanten Roman.

Es gibt viele Protagonisten in diesem Buch und gerade zum Anfang, fiel es mir oftmals schwer sie Auseinader zu halten. Aber sicherlich lag dies auch an der Sprache und Schreibweise des Buches. Den so richtig flüssig ließ es sich nicht lesen. Leider hatte ich dieses Gefühl bis zum Schluss und ab und an hatte ich mit dem Gedanken gespielt, das Buch erst einmal wegzulegen und später wieder anzufangen. Allerdings hatte das Buch auch etwas Spannendes und Interessantes an sich, da fiel es einem doch etwas schwer, es wegzulegen. Interessant fand ich die Wahl der Titel von Kapitel. Diese haben die Namen der Hauptpersonen. Etwas unkreativ, wenn ihr mich fragt. Dann lieber nummeriert oder gar keine. 

Obwohl sich das Buch hauptsächlich um den Krieg handelt, wird dieser erst zum Ende hin wirklich ausgeprägter. Ein Buch über Freundschaft, Götter und Krieg. Ob ich Band 2 lesen werde? Wer weiß. Noch verarbeite ich das Buch innerlich und vielleicht werde ich es noch einmal lesen, um es besser zu verstehen.

Liebe Grüße