Roman Buchrezension / Film & Fernsehn

Tränen der Erde von Bastian Zach

Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, Anno Domini 1606. Der Schatten des drohenden Dreißigjährigen Krieges legt sich wie ein Leichentuch über das Reich. In der Reichsstadt Schwäbischwerd leben zwei angesehene Familien, die eng miteinander befreundet sind. Die katholischen Heidfeldts und die protestantischen Ackermanns scheinen alles zu teilen: Geschäft, Wohlstand und Liebe. Sie haben Macht und Einfluss, doch gleichzeitig werden sie bedroht von Neidern, die sie im aufkommenden Religionsstreit zu Fall bringen wollen. Niemand ahnt, dass sie mit einem niederträchtigen Verrat den Grundstein für ihr Vermögen gelegt haben. Während der Sturm des Krieges sich ankündigt, geraten die beiden Familien in einen Strudel aus Intrigen, Macht und Leidenschaft …

Ein Historischer Roman

560 Seiten voller Spannung, Leidenschaft und einem Schicksal, das unausweichlich scheint. Das Buch Tränen der Erde habe ich mit Freude gelesen und lege es euch sehr ans Herz. Doch fangen wir mal von ganz vorne an. Das Buch habe ich durch Zufall entdeckt und fand das Cover unglaublich hübsch anzusehen. Nachdem auch der Klappentext sehr vielversprechend war, musste das Buch belesen werden. Hineingekommen bin ich auch sehe schnell und fand mich in einer Welt wieder, die ich so nicht erwartet habe.

In der Geschichte geht es um zwei Familien. Sie sind befreundet, doch ereilt ihnen ein Schicksal und eine düstere Vergangenheit. Beide sind recht angesehene Familien, doch gehören sie unterschiedlichen Religionen an. Und das ist hier das Problem. Doch wer glaubt, es geht hier nur um Religionen und Freundschaft, der irrt. Jeder Familie hat ein Geheimnis, dass ihnen sehr belastet und dazu führte, dass die Familie sich fast bekriegen.

Die Charaktere des Buches finde ich sehr gelungen. So unterschiedlich, so real und menschlich. Man möge denke, all das sei so passiert. Nicht sei aus einem Kopf herausgesprungen und zu Papier gebracht. Auch die Schreibweise des Buches fand ich sehr angenehm. Es liest sich fließend lesen und zudem wurden die Gespräche auch so geschrieben, dass die Unterhaltung zu dem Jahr passte.

Auch die Geschichte an sich muss man einfach gelesen haben. Sie ist spannend, zugleich traurig und recht interessant. Ich mochte sie einfach sehr und werde auch in Zukunft weiterhin zum Autor Bastian greifen.

Liebe Grüße