Krimi Buchrezension / Film & Fernsehn

The Ice von John Kåre Raake

Die junge Exsoldatin Anna Aune begleitet eine wissenschaftliche Expedition zum Nordpol. Eines Nachts wird der pechschwarze Himmel plötzlich von einem Notsignal erhellt, das von einer chinesischen Forschungsbasis ausgelöst wurde. Auf der Station erwartet Anna ein Szenario wie aus einem Albtraum: Alle Wissenschaftler des Labors wurden brutal ermordet und sind mit einer Eisschicht bedeckt. Bald wird klar, dass sie einem internationalen Machtkampf um arktische Ressourcen zum Opfer gefallen sind. Und Anna gerät mitten zwischen die eisigen Fronten …

Der Kampf um den Nordpol hat begonnen

Die Story, ein reines Katz- und Mausspiel mit vielen höhen und tiefen. Als ich vor wenigen Wochen den Klappentext vom Buch gelesen hatte, wusste ich sofort, dieses will ich lesen. Nun habe ich das Büchlein mit den ca. 500 Seiten zuende gelesen und muss sagen, SAU GUTES BUCH!

In dieser Geschichte geht es um die ehemalige Soldatin Anna Aune. Sie war in Syrien stationiert und kehrt schwer verletzt zurück. Hier steht sie komplett allein da. Die Arbeit verloren, doch eine Hoffnung gibt es noch. Sie geht mit dem Forscher Daniel Zakariassen auf eine Expedition an den Nordpol. Es soll ein entspannter Aufenthalt werden. Doch ein Notsignal in der Nacht, ändert alles. Als Anna und Daniel dem Signal nachgehen, machen sie eine grausame Entdeckung.

Die Schreibweise finde ich okay. Mir hat zwar hier und da etwas mehr tiefe gefehlt und vielleicht hätte ich mich auch gefreut, wenn es etwas bildlicher gewesen wäre, aber so wie es war, war es auch okay. Ich könnte das Buch fließend lesen und fand die Story recht spannend. Es hatte eine Mischung aus Thriller und Roman. Was ich ab und an aber recht interessant fand von der Schreibweise aus, es waren Szenen dabei, die wie ein Drehbuch beschrieben sind. Das kannte ich bisher noch von keinem Autor.

Anna hat einen sehr speziellen Charakter, der so wundervoll zur ihr passt. Als ehemalige Soldatin hat sie einen großen Kampf- und Überlebenswillen. Dies machte sich im Laufe der Geschichte immer wieder bemerkbar. Ich fand sie zudem sehr Sympathisch. Auch Daniel, war auf seine Art und Weise sehr interessant. Doch ab und an, etwas zurückhaltend.

Ich mochte das Buch sehr. Spannend, interessant mit viel Hoffnung für Anna. Auch würde ich mir wünschen, wenn es mit Anna in einem weiteren Buch weitergehen würde. Ich denke, der Autor hat sicherlich viele Ideen, die er hierbei umsetzen könnte. Vielleicht das nächste Mal in einen Dschungel. Jedenfalls würde ich es lesen.

Liebe Grüße