Teuflische Saat von Andrew Brown

Nach einem geheimen Drohnenangriff auf ein ziviles Ziel im Südsudan erfährt George Bartholomew, Leutnant der britischen Luftwaffe, dass ein verräterisches Stück Schrapnell am Einschlagort zurückgeblieben ist. Er versucht alles, es zurückzubekommen, doch er ist nicht der Einzige mit diesem Vorhaben. Zur gleichen Zeit reist auch der englische Botaniker Gabriel Cockburn in die Region, auf der Suche nach einer Pflanze, die wesentlich ist für seine Forschung. Dort trifft er auf Alek, eine junge Frau, die sich bereit erklärt, ihn zu Forschungszwecken in gefährliches Gebiet zu führen, doch insgeheim ihre eigenen Pläne verfolgt. Die Schicksale der drei sind auf unheilvolle Weise miteinander verknüpft. Und das hat explosive Folgen …

Teuflische Saat

Es gibt sie, Bücher mit denen ich einfach nicht warm werden. Na, zumindest zum Anfang. Teuflische Saat habe ich in der Tat zweimal lesen müssen, um den Inhalt zu verstehen. Es lag nicht an der Schreibweise, sondern an dem doch sehr speziellen Thema, dass mich hin und wieder etwas verwirrt hat. Von Andrew Brown ist dies mein erstes Buch und gerade der Anfang, hat mich zu Tiefs mitgenommen. Doch nach einer Zeit verlor ich den Faden und fing zwei Monate später nach dem Abbruch erneut an mit lesen.

In dieser Story geht es um Gabriel Cockburn der auf der Suche nach einer sehr seltenen Pflanze ist. Doch das Suchen dieser entpuppt sich zu einem richtigen Abenteuer, in denen viele Gefahren lauerten. Die Idee dahinter schien recht interessant zu werden, doch die wahre Suche nach der Pflanze, rückt oft im Hintergrund. Der Wissenschaftler Cockburn fand ich vom Charaktere her sehr interessant gestaltet. Eine Art, so unscheinbar und doch sehr vertraut.

Das Buch Teuflische Saat, bei denen es eigentlich um die Suche nach einer Pflanze drehen sollten, zeigt in Wirklichkeit das Ware leben von Südsudan. Dabei nimmt Autor Brown kein Blatt vor dem Bund und gibt tiefe Einblicke in das erschütterte Land.

Diesen Thriller gibt es für gerade einmal 10€ zu kaufen. Erschienen ist es am 9. Juli im btb Verlag und ist mit 416 Seiten bestückt. Für mich war es ein interessantes, gleichzeitig sehr anstrengendes Buch. Die Schreibweise des Buches ist okay. Sie ist sehr bildlich, geht sehr Tief in das Geschehen ein, man sollte dieses Buch aber versuchen an einem Stück (ohne große Pausen) zu lesen.

Andrew Brown ist im Jahre 1966 in Kapstadt geboren und gilt als die neue Stimme in der Literatur Südafrikas. „Schlaf ein, mein Kind“ wurde mit dem Sunday Times Fiction Prize ausgezeichnet, dem renommiertesten Literaturpreis des Landes. »Würde« stand auf der Shortlist für den Commonwealth Writer’s Prize. Er ist Anwalt und außerdem als Reservepolizist jede Woche auf den Straßen Kapstadts im Einsatz.

Liebe Grüße