Thriller Buchrezension / Film & Fernsehn

Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe

Eine Tote, mitten im Wald. Getötet an dem Ort, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Ein cold case, der nie gelöst wurde. Wer sind die Toten? Was hat der spurlos verschwundene Kommissar mit ihnen zu tun? Und warum erinnert Profilerin Hanne sich an keine Ermittlungsergebnisse? Die Einwohner des kleinen trostlosen Omberg, das mitten zwischen dunklen Kiefernwäldern liegt, halten sich bedeckt. Doch niemand, nicht einmal die Polizei, kann der Wahrheit entkommen, die sich nach jahrelangem Schweigen bahnbricht…

Das Böse von Nebenan

Die Geschichte spielt sich in einem kleinen Ort mit dem Namen Ormberg ab. Vor einigen Jahren wurde das Skelett eines kleinen Mädchens gefunden. Beim Versuch diesen Fall aufzuklären, verschwindet während der Ermittlungen Kriminalbeamte Peter. Seine Partnerin Hanne wird währenddessen verletzt und völlig verstört aufgefunden. Was hat sie gesehen? Jeder versuch etwas herauszufinden scheiterte, den Hanne kann sich an nichts mehr erinnern. Oder weiß sie doch etwas?

Eine sehr mysteriöse Geschichte, die mich immer wieder in die falsche Richtung lenkte. Viele Fragen kommen einem während des Lesens auf und nur langsam, werden sie einem Beantwortet. Das fand ich sehr spannend gemacht. Während in der Geschichte nicht nur versucht wird, den Fall des toten Mädchens aufzuklären, wie nach Peter gesucht. Doch während der Suche finden die Ermittler einer eine weitere Leiche einer Frau. Hängen die Fälle vielleicht zusammen?

Jake, ein 15-jähriger aus dem Flüchtlingswohnheim könnte den Ermittlern dabei helfen. Doch er verbirgt ein anderes Geheimnis, dass er auf keinen Fall verraten mag. Die Autorin Camilla Grebe lässt die Ereignisse der Geschichte abwechselnd durch die drei Hauptbeteiligten berichten. Die Abwechslung finde ich dabei gut durchdacht, da man so von allen Seiten Eindrucke der schrecklichen Tat bekommt.

Das Buch fand ich sehr interessant, zumal die Handlung dahinter für mich was komplett neues war. Oft gleichen sich Bücher über bestimmte Gerne, diesmal jedoch hat sich die Autorin was Neues einfallen lassen. Die Schreibweise des Buches fand ich okay. Ab und an fehlte es mir zwar an Höhe, könnte aber meist im nächsten Kapitel durch spannende Szenen wieder rausgeholt werden.

Die Figuren des Buches haben einzigartige Charaktere und gleichen keinem dem anderen. Sie müssen sich in der Story selbst beweisen und dabei kommen einige schreckliche Taten ans Licht. Sehr schön finde ich, dass jedes noch so kleine Detail im Buch aufgeklärt wurde und am Ende keine Fragen offen bleiben. Genauso, sollte ein Buch geschrieben sein. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Liebe Grüße