Rezension – Liliane Susewind ein Eisbär kriegt kalte Füße

Noch mal 10 Jahre alt sein. Die Kindheit genießen und ohne Sorgen leben!! Manchmal wünschte ich mir das. Und dann fällt mir ein, das ich mit 10 Jahre nie ein Buch in die Hand genommen habe. Zumindest nicht freiwillig. Heute ärgere ich mich darüber, gab es zu jener Zeit so viele schöne Kinderbücher. Aber auch heute, erreichen in unsere Buchläden immer mehr niedliche Bücher, die für mein Alter vielleicht nicht mehr ganz so geeignet sind, ich sie aber trotzdem lesen muss.

So habe ich das Buch „Liliane Susewind – Ein Eisbär kriegt kalte Füße“ gesehen und war vom ersten Moment entzückt. Als Mama eines Jungen, liebe ich es meinem Kind Geschichten vorzulesen und da mein Kind keinen Unterschied zwischen Mädchen- und Jungenkram macht, wollte ich ihm auch dieses Büchlein vorlesen. Dieses ist schon das 11 Buch dieser Reihe und wir haben uns vorgenommen, alle Bücher dieser Reihe zu lesen.

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Liliane Susewind – Ein Eisbär kriegt kalte Füße

Liliane Susewind ist ein ganz besonderes Mädchen. Den sie kann mit Tiere sprechen und Pflanzen zum Wachsen bringen. Sie liebt Tiere und arbeitet neben der Schule im Zoo, sodass sie den Tieren immer nah ist und ihnen helfen kann. Doch jetzt bekommt sie eine ganz besondere Aufgabe. Sie soll sich um das verwaiste Eisbärenjunge Milky kümmern. Der kleine ist aber ein ganz wilder und will immer Spielen und das stellt Liliane vor großer Herausforderung. Als sie dann ein Gespräch mit anhört, bei denen einige Tiere in Gefahr sind, passiert das Unglück. Liliane stürzt und ….

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Das bunte Cover, die Kurzbeschreibung des Buches. All das zog mich magisch an. Wie gerne wäre ich noch einmal 10 Jahre. Keiner würde mich schräg anschauen, wenn ich in den Park sitze und das Buch lese. Aber ey, das ist mir egal. Warum sollten keine Erwachsene solche Bücher lesen? Bücher, die einen in die Kindheit zurück holen, die einen in eine Welt mitnehmen, die so anderes ist als unsere. Das Buch, mit dem sehr Mädchenhaften Cover und den blauen Bildern im Buch, hat eine für mich ausgezeichnete Aufmachung. Welches Mädchen kann hier vorbeigehen?

Die Geschichte selber, kann man lesen auch wenn man keines der anderen Bände kennt. Liliane, auch genannt Lilli erzählt ein wenig von sich, von ihrer Gabe und den Tieren. Unsere Geschichte geht bei ihr im Zimmer los, als sie von ihrer Katze „Frau von Schmidt“ geweckt wird. Eine Katze, die immer mit Sie angesprochen wird, ein wenig selbstverliebt und eine Katze die sich in den Kopf gesetzt hat, sich zu verlieben. Wie sehr musste ich schmunzeln und fand den Einstieg des Buches sehr süß.

Im Laufe des Buches bekommen wir einige Eindrücke über Lilli und ihre Gabe. Wir lernen ihre Eltern und Freunde kennen. Und sind dabei, als Eisbär Milky im Zoo ankommt. Sofort wissen wir, einfach wird das nicht. Lilli hat zwar eine wunderschöne Gabe, aber auch ihr wird es ab und an zu viel. Aber nicht nur Milky ist neu im Zoo. Sondern auch der Tierarzt Dr. Schrummelfinkel, bei den Namen musste mein Kind immer herzhaft lachen. Der Tierarzt, der vor allem immer sehr freundlich ist. Aber die Tiere merken, hier stimmt was nicht. Und immer wieder kommt die Katze „Frau von Schmidt“ in den Vordergrund und bringt mit ihrer Art uns ein lächeln auf den Lippen.

Die Geschichte ist für Kinder in verschiedenen Kapitel eingeteilt und recht amüsant geschrieben. Und mit einem Schlag, wird die Geschichte nicht nur recht spannend, sondern sehr traurig. Lilli hat doch nicht etwas….. ! Nein, ich werde euch nichts verraten, den sicherlich wäre das Buch auch etwas für euch. Egal wie alt ihr seid. Meinem Kind und mir hat das Buch sehr gefallen. In nur 2 Tagen waren die 221 Seiten durchgelesen. Für uns ein gelungenes Buch und wir freuen uns auf weitere Bände von Lilli.

Liebe Grüße