Rezension – Ins Glück gebloggt

Ich habe meinen ersten Roman gelesen. Ein Roman über Nina, die sich von ihrem Mann Max in stich gelassen fühlt und anfing mit bloggen. Dort schreibt Sie über Gefühle, den Chaos mit den Kids und das „Schwiegermonter“, äh der Schwiegermutter. Ich fand es recht interessant und da ich als „Bloggerin“ auch gerne meine Gefühle mit anderen Teile, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Vor wenigen Tagen kam es an und wurde an einem Abend gelesen.

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Ins Glück gebloggt

Nina ist 45+ und ist verzweifelt. Ihr Mann Max will eine Auszeit. Ihre Kinder ziehen aus und einen Job findet sie auch nicht. Aber vielleicht ist Sie selber daran schuld?!? Sitzt sie lieber zuhause und löffelt Nutella. Aber aufgeben und den Kopf in den Sand stecken kommt für sie nicht in Frage. Ab sofort bloggt Sie als „Single Pocahontas“ und erzählt sie über späte Schwangerschaften und frühe Menopause und das mit viel Galgenhumor.

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Auf dem Cover sehen wir eine rothaarige Frau vor einem PC. Natürlich darf das Nutella-Glas nicht fehlen, dass wie wir im Buch erfahren ihre liebste Nascherei ist. Ich finde das Bild sehr verspielt, etwas kindlich, aber sehr entzückend. Auf der Rückseite ist ein Hund zu sehen, der im Buch mit dem Namen Anouks vorkommt. Den Hintergrund finde ich Persönlich ein wenig zu knallig.

Der Roman hat einen angenehmen und schon sehr witzigen Einstieg. Nina steht vor dem Spiegel und macht sie für ein Date fertig. Aber schnell wird klar, es ist kein Date, sondern das Klassentreffen. Dort aber endet alles etwas Chaotisch und Nina kommt sie vor, wie ein Idiot. Und dann will Max eine Auszeit….. Der Roman steigert sich nur langsam und obwohl er sich gut lesen lässt, brauchte ich eine weile um wirklich darein zu kommen.

So fand ich die Handlung zwar recht interessant und man kam sie vor, aber mir fehlt es bei diesem Roman an Spannung. Allerdings beweist das Buch mit viel Humor den Alttag einer Frau, die mitten im Leben steht und für sich das bloggen entdeckt. Und obwohl ihre Schwiegermutter ihr im Nacken sitzt, da sie ihren Sohn als Vermisst gemeldet hat und Nina verdächtigt, lässt sich Nina nicht unterkriegen.

Die Charaktere verändern sich in der Geschichte. Nina ist am Anfang sehr verunsichert und wird in Laufe der Geschichte immer selbstsicherer. Sie kommt immer freundlich uns Sympathisch rüber. Trotzdem gibt es immer mal wieder Unstimmigkeiten bei Nina, was einen oftmals verwirrt. Trotzdem finde ich den Roman ganz gut geschrieben, finde ihn aber mehr für Frauen ab 40+.

Liebe Grüße