Nightflyers – Die Dunkelheit zwischen den Sternen von George R.R. Martin

Melantha Jhirl ist eine Kämpferin, und sie soll acht Wissenschaftler auf einer gewagten Expedition beschützen. An Bord des Raumschiffs Nightflyer brechen sie auf, um die rätselhafte Rasse der Volcryn zu erforschen. Doch sie sind nicht allein an Bord! Als der Telepath des Teams eine seltsame Präsenz an Bord spürt, ist es bereits zu spät. Das Wesen ermordet Malantha Jhirls Schützlinge. Sie ist die einzige, die es aufhalten kann – doch dafür muss sie selbst am Leben bleiben …

George R.R. Martin ist für mich kein Unbekannter. Schon einige Bücher habe ich von ihm gelesen und euch das eine oder andere vorgestellt. So unter anderen das Buch „Feuer und Blut“. Im Gegensatz zu den anderen Romanen des Autors, hat dieses hier sehr wenig Seiten. Ich war gespannt, was er aus den gerade einmal 200 Seiten gemacht hat. Das Büchlein habe ich an nur einem Abend gelesen und war erstaunt, wie unterschiedlich diese Story zu seinen rechtlichen Büchern war.

Die Schreibweise des Buches ist okay. Es fehlt hier und da an Tiefe und bildlicher Vorstellung des Geschehens. Aber dennoch konnte ich der Handlung gut folgen und haben verstanden, was uns der Autor mit seinem kurzen Roman mitteilen will. Dieses Buch handelt von Wesen und Raumschiffe, ich fand es recht interessant. Dennoch habe ich mich mit den Charakteren etwas verloren gefühlt. Es waren für die wenigen Seiten einfach zu viele Namen und ich konnte keinen richtigen Bezug mit ihnen aufbauen. Der Autor hat sehr wenig von ihm Preisgegeben.

Das Cover finde ich wirklich ganz hübsch anzusehen und hätte mich in jedem Buchhandel sofort angesprochen. Die Geschichte an sich ist vielleicht nicht unbedingt was Neues, aber sehr gut geschrieben, sodass es einem nach nur wenigen Seiten in den Bann zog. Die Seiten flogen nur vor sich hin und hätte man den einen oder anderen Charakter nicht mit eingebaut und wäre mehr auf die einzelnen eingegangen, so wäre dieses Buch perfekt gewesen. So aber würde ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen geben.

Liebe Grüße