Nadelherz von Julia Corbin

Bei einer Wanderung verschwinden zwei junge Frauen spurlos. Erst ein Jahr später wird Tessa aus den Fängen ihres Entführers befreit, der bei der Rettungsaktion stirbt. Für die Freundin kommt jede Hilfe zu spät. Als Tessa ein mit Nadeln gespicktes menschliches Herz per Post erhält, ahnt sie, dass der Albtraum noch nicht vorbei ist. Hat ihr Peiniger einen Nachfolger bestimmt? Doch sie will kein Opfer mehr sein und bringt sich damit erneut in höchste Gefahr …

Ein Fall für Hall & Hellstern

Das Cover so anziehend, wie auch schlicht. So interessant, wie auch spannend. Allein dies hat mich dazu bewegt, dieses Buch zu lesen. Doch auch der Klappentext fand ich recht unterhaltsam geschrieben und wollte an diesem Buch nicht vorbeigehen.

Von Julia Corbins habe ich schon einige Bücher gelesen, ein paar von ihr, habe ich euch sogar auf unserem Blog vorgestellt. Unter anderen Das Gift der Wahrheit und Die Bestimmung des Bösen. Beide Bücher mochte ich sehr gerne und wollte natürlich unbedingt auch dieses Lesen.

Die Schreibweise des Buches finde ich sehr detailliert. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu den anderen Büchern. Keines von ihnen wurde so bildlich beschrieben. Gelesen habe ich dieses Buch in nur wenigen Tagen. Dank guter Schreibweise ließ es sich fließend lesen. In die Story bin ich sehr gut hineingekommen. Es gab keine Stelle im Buch, die mich verwirrt haben oder die nicht hineingepasst haben. Ihr merkt schon, ich lobe dieses Buch sehr und das auch zurecht.

Es geht im Buch Nadelherz um das Ermittlerteam Alexis Hall und Karen Hellstern. Dabei ist Alexis ist die Chefermittlerin, Karen hingegen ist die Biologin des Teams. In der Geschichte, die sich in Mannheim abspielt, mordet ein Monster. Dieser tötet Frauen und schickt das Herz der toten Frauen an Tessa, die früher ein Jahr lang zusammen mit ihrer Freundin von einem Mann auf einem abgelegenen Hof festgehalten wurde und entkommen konnte. Steckt vielleicht der Entführer dahinter? Das wird natürlich nicht verraten.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es war spannend und wahnsinnig unterhaltsam, aber auch erschreckend und Teilweise etwas gruselig. Schön fand ich, dass ältere Fälle der Vorhergehenden Bücher hervorgerufen werden. Jedoch ist es kein Muss, dieses Zufuhr gelesen zu haben, da diese Geschichte dennoch unabhängig von den anderen ist. Das Ende hin hat mich ebenso überrascht. Wer der Mörder war und was es mit Tessa auf sich hatte, darauf wäre ich nie gekommen.

Liebe Grüße