Kinotipp: Happy Family

Es gibt Wochen, die laufen einfach nur hervorragend. Trotz schmerzen und der schlechten Laune diesbezüglich, ereilten uns erfreute Mails nach der anderen und wir konnten dadurch gar nicht mehr aufhören mit grinsen. Nun hoffen wir, dass dieses Glück uns in der nächsten Woche nicht verlässt und wir die Zusage der hoffentlich neuen Wohnung bekommen. Nun ja, das ist aber eine andere Geschichte. Heute erfreute uns erst einmal ein ganz anderes Ereignisse. So dürften wir nämlich 4 Tage vor Kinostart den Film Happy Family sehen. Vor einigen Tagen konnte man an ein Gewinnspiel Teilnehmen, bei denen man 2 Tickets für diese Vorführung gewinnen konnte. Wir hätten nie damit gerechnet, dass dies klappt.

Aber selbst wenn es nicht geklappt hätte, wären wir nächste Woche ins Kino gegangen. Den diesen Film, wollten wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen. So laß ich vor einigen Monaten bereits den Roman Happy Family von David Safier und bekamen vor einigen Wochen unerwartet das Kinderbuch zugeschickt [Wir wissen übrigens bis heute nicht, wer uns das Buch zugeschickt hat, aber sollte der denjenigen dies lesen. Lieben Dank dafür]

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Happy Family: Eine Animationskomödie nach dem Roman des Bestsellerautors David Safier über eine Familie Wünschmann, die von einer Hexe in Monster verwandelt wird.

Bei Familie Wünschann ist irgendwie keiner Happy. Mama Emmas, die eine Buchhandlung hat und diesen überalles liebt, ist verzweifelt weil er allmählich pleite geht. Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.

Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.

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Mama Emma: Gesprochen wird sie im original von Emily Watson, in Deutsch von Ulrike Stürzbecher. Emma betreibt ein Buchhandel mit ihrer Freundin Cheyenne, doch mit diesem nimmt sie fast kein Geld mehr ein und steht kurz vor der Schließung. Traurig ist sie ebenso auch über ihr Familienleben. Ihren Mann Frank sieht sie kaum noch und ihre Kids streiten sich ständig. Um der Familie wieder näherzukommen, will sie mit ihnen auf eine Kostümparty gehen. Doch alles geht schief, die Laune sinkt immer mehr und dann rastet sie total aus. Glücklich ist sie über ihre Familienleben so gar nicht und deswegen, wird sie und der Rest der Familie kurzerhand in Monster verwandelt.

Papa Frank: Gesprochen wird er im original von Nick Frost, in Deutsch von Tobias Meister. Statt Zeit mit der Familie zu verbringen, arbeitet er ununterbrochen. Sein Chef zwingt ihn Überstunden zu nehmen, sonst wird er gefeuert. Das möchte Frank natürlich nicht. Doch ist er so müde, das er zu Hause sofort einschläft und sich weder um die Streitigkeiten der Geschwister kümmert, noch seiner Frau Emma im Haushalt zu helfen.

Tochter Fee: Gesprochen im original von Jessica Brown Findlay, in Deutsch von Marie Christin Morgenstern. Fee ist mitten in der Pubertät, schwärmt für einen Jungen und findet sich alles andere als hübsch. Ihr kleiner Bruder nervt sie, genau wie ihre Mutter, die ihr immer peinlich ist. Für die Verwandlung zum Monster macht sie ihre Mutter dafür verantwortlich. – Typisch Pubertät kommt bei Fee Besonderes gut rüber und erinnerte mich sofort an meine Pubertät.

Sohn Max: Gesprochen im original von Ethan Rouse, in Deutsch von Maximilian Ehrenreich. Ein sehr schlauer Junge, der immer eine Lösung findet. Er liebt es zu lesen und entwirft für einen Aufsatz komplette 3D Effekte im Klassenzimmer. Doch als Streber hat man es nicht leicht und so ist er oft auf der Flucht vor dem Fiesling der Klasse.

Graf Dracula: Gesprochen im original von Jason Isaacs, in Deutsch von Hape Kerkeling. Seine Verliebtheit zu Emma ist so groß, das er sie verfluchen lässt. Besessen davon, sie für sich zu gewinnen, möchte er die ganze Erde bestrafen, wenn sie die Liebe nicht erwidert. Hilfe sucht er sich bei Hexe Baba Yaga, die er gefangen hielt und auch sein Gehilfe Renfield, soll ihm hierbei unterstützen. – Ein Dracula mit Stimmungsschwankungen. Zum Anfang fand ich ihn sehr Sympathisch, er war halt verliebt. Doch die Entwicklung nahm schnell fahrt auf und er zeigte sich von einer anderen Seite. Mann kann es sich fast so vorstellen, wie bei einem Menschen, der so sehr in einem Menschen verliebt ist, der er nicht mehr einschätzen kann was falsch und was richtig ist. 

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Bevor wir in den Saal konnten, bekamen die Kids zu allererste eine Kleinigkeit anlässlich des Filmes. Ein weißer Beutel wurde meinem Sohn überreicht, in denen kleine Aufmerksamkeit enthalten war. 3D Bilder von Disney, 1x Postkarte, etwas zum Naschen, 1x Ballon, 1 Rätsel Heft von Happy Family und 1 Zeitschrift Familie und Go für die Eltern. Und dann konnte der Film auch schon losgehen. Im Gegensatz zu sonst, gab es nur 4 Trailer als Vorspann. Das fand ich sehr erfrischend.

Ich möchte jetzt nicht viel über den Film erzählen, da ich ungern Spoilern möchte und ihr wisst nicht, wie schwer es mir fällt. Mein Sohn und ich fanden die Story sehr amüsant und es gab viel zum Lachen. Die verschiedenen Eigenschaften der Charaktere finde ich gut durchdacht. Allesamt sind sie sehr liebenswert, selbst Dracula, der in meinen Augen ein falsch verstandenes Wesen ist. Die Familie Wünschmann ist eine typische Familie, die auch mal schlechte Zeiten hat und dennoch, immer wieder zusammenfindet.

Nun kenne ich ja auch den Roman dazu und finde die Umsetzung zum Kinderfilm recht gut gemacht. Ein paar Szenen hat man Verändert oder ausgelassen, um diese für Kinderaugen sehenswert zu machen. Ich bin sehr begeistert vom Film, auch wenn mein Kind das ein wenig anderes sehen mag. Für ihn gab es ab und an Szenen, die er recht langweilig fand. Nun, romantische Szenen finden Jungs eben sehr uninteressant und daher, nehme ich dies nicht wirklich als negativen Punk auf.

Das einzige was mir bei einigen anderen Kids im Saal aufgefallen ist, bei der Verwandlung von Mensch zu Monster, schienen wohl die Jüngeren etwas Angst gehabt zu haben. Hierbei muss man aber auch sagen, das einige Kinder erst 3 Jahre alt waren. Persönlich empfehle ich ihn erst für Kids ab 5–6 Jahre, da diese den Inhalt doch um einiges besser Verstehen als 3-jährige.

 

Liebe Grüße