Eibe: und das Buch der Schatten von Liliana Wildling

Als ihr Meister Magnus einen weiteren Lehrling aufnimmt, wird Eibes bisheriges Leben völlig aus der Bahn geworfen. Was hat es mit diesem seltsamen jungen Mann auf sich? Und was ist das für ein ungewöhnliches Tier, das urplötzlich in einem ihrer Experimente auftaucht? Welche Verbindung besteht zu dem legendären Buch der Hexen?

Zusammen mit ihren Freunden kommt sie einem düsteren Geheimnis auf die Spur und sieht sich grausamen, dämonischen Wesen gegenüber, die ihr nach dem Leben trachten.

 Eibe ist sechzehn. Quirlig, naiv und … eine Hexe.

Was für eine spannende, traurige und gleichzeitig amüsante Geschichte, die jedoch nicht so perfekt war. Als ich vor wenigen Wochen im Hybrid-Verlag von diesem Buch erfahren habe, wollte ich dies unbedingt lesen. Das Buch mit den 360 Seiten, klang einfach so interessant, dass es mich in meinem Urlaub begleiten musste. Leider hat die Post es mal wieder nicht pünktlich geschafft, sodass ich erst jetzt dazu gekommen bin, die Geschichte über Eibe zu lesen. Und da stellte sich mir auch gleich die Frage, wie kommt man auf den Namen Eibe. Aber okay, zu diesem Fantasybuch passte dies irgendwie.

Eibe ist 16, eine Hexe und lebt bei Magnus. Sie verlor früh ihre Eltern und hat in Magnus den Idealen Ziehvater gefunden. Er zog sie auf und lehrte ihr alles, was sie über die Magie wissen muss. Doch eines Tages tauchte Plötzlich ein neuer Schüler auf. Doch statt willig zu lernen, herrscht seitdem her Chaos. Es gibt immer wieder Zwischenfälle und so langsam ist klar, Lumen ist nicht hier um zu lernen. Doch wer ist er wirklich?

Dieses Buch erschien zum ersten Mal im Jahre 2016. Doch im Dezember 2017 gab es eine Neuauflage mit überarbeiten Text. Was sich geändert hat, kann ich gar nicht sagen. Das Buch kannte ich vorher nicht. Ich selber mag ja Bücher, bei denen Hexen eine große Rolle spielen. Doch obwohl das Buch recht spannend war, so gab es einige Stellen, die mich sichtlich verwirrt haben. Das Buch hat viel Potenzial nach oben und sollte demnach nicht in Vergessenheit geraten. Aber mal von ganz vorne. Das Cover im blau ist schlicht. Ich selber würde wohl dies ändern und ein Bild nutzen mit einem Mädel in diesem Fall Eibe und vielleicht einem Buch vor ihr. Eben passend zum Titel. Die Schreibweise des Buches ist okay. Die Story ließ sich flüssig lesen. Nur hin und wieder gab es Stellen, die für mich nicht so ganz gepasst haben. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und du siehst es vielleicht anderes.

Die Charaktere fand ich allesamt sehr interessant. Eibe war mir vom ersten Moment an sehr Sympathisch. Doch nachdem Lumen aufgetaucht war, war sie ziemlich naiv. Als ob Lumen sie verzaubert hätte. Ab und an hatte man so das Gefühl, als sei Eibe verliebt. Im nächsten Moment aber widersprach sich dies. Nun, obwohl dieses Buch kleine Schwachstellen hatte, so würde ich ihm dennoch 3 1/2 von 5 Sterne gebe. Aber wie schon geschrieben. Geschmäcker sind verschieden. Interessant fände ich, wie die Geschichte weiter geht. Zum Beispiel könnte ich mir einen zweiten Teil gut vorstellen.

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  • Titel: Eibe: und das Buch der Schatten 
  • Autor/in: Liliana Wildling
  • Preis: 12,90€  Taschenbuch
  • Verlag: Hybrid Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3946820115
  • Seiten: 360 Seiten
  • Erschien: 6. Dezember 2017

Liliana Wildling öffnete ihre Augen zum ersten Mal an einem Sonntagmorgen 1979 in Steyr/Oberösterreich. Geschichten faszinierten sie von Kindesbeinen an und sie erschuf an verregneten Tagen ganze Welten im Geiste. Mittlerweile hat sie einige ihrer gedanklichen Konstrukte zu Papier gebracht. Die Autorin lebt und arbeitet in Klosterneuburg.

Liebe Grüße