DNA von Yrsa Sigurdardóttir

Neues Jahr, neue Bücher. Doch bevor ich auch im Jahr 2018 sicherlich wieder viele neue Geschichten belesen werde, möchte ich Euch noch ein paar vom diesem Jahr vorstellen. Und obwohl ich eigentlich im nächsten Jahr nicht so viele Bücher vorstellen wollte, werde ich dieses Gedanken wohl ganz schnell wieder zurückziehen. Den einmal in die Buchsucht angekommen, will man hier nur schwer wieder weg. Allerdings möchte ich Euch 2018 auch zeigen, was man mit alten Büchern alles so herstellen kann, die man nicht mehr lesen möchte oder schon zu belesen sind. Doch dazu etwas später.

Heute möchte ich Euch erst einmal das Büchlein DNA von Yrsa Sigurdardóttir vorstellen. Dieses erschien am 9. Oktober und ist das erste Band der Kommissar Huldar und Psychologin Freyja. Das Taschenbuch gibt es bereits für 10€, doch wer die Story lieber hören mag, kann sich die CD für 15,99€ kaufen und so, entspannt den Haushalt machen.

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Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

  • Titel: DNA
  • Autor/in: Yrsa Sigurdardóttir
  • Preis: 10,00€ Taschenbuch
  • Verlag: btb Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10:  344271575X
  • Seiten: 512 Seiten
  • Erschien: 9. Oktober 2017
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Von Autorin Yrsa Sigurdardóttir kenne ich bereits die Bücher Nebelmord, die eisblaue Spur, sowie das Büchlein Seelen im Eis und bin daher mit Ihrer Schreibweise vertraut. Es verwundert also kaum, dass ich in die Story gut hineingefunden hatte und mich sofort wohl fülte. Wobei, bei einem Thriller man sich nie wirklich wohlfühlt und sich so ihre Gedanken mit dem Geschehen macht. Es kommt hin und wieder auch vor, dass man sich durch einen Thriller und deren Spannung dahinter sehr unwohl fühlt… Obwohl das auch schon wieder fast das falsche Wort dafür ist. Aber besonders die Mädels unter Euch, kennen das Gefühl bei einem Horrorfilm nicht hinschauen zu können. So ähnlich ist das Gefühl hin und wieder auch bei solchen Büchern.

Das Buch ist Mal wieder das beste Beispiel dafür, wie viel Fantasie einem im Kopf entstehen kann und wie Real es dennoch zugehen könnte. Schon im ersten Kapitel geht es mit einem grausamen Versprechen los, und hierbei wurde alles so bildlich beschrieben, dass man denken könnte, die Autorin hat es live mit erlebt. Doch genau das ist es, was mich immer wieder dazu bringt, die Bücher von Yrsa Sigurdardóttir zu lesen. Aber kommen wir zurück zu Story.

*Der nächste Abschnitt des Beitrages enthält Spoiler, sowie einen sehr erschreckenden und brutalen Einblick in das Buch. NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN*

An den frühen Morgenstunden wurden Zwei Jungs mit Schlafanzügen auf der Straße entdeckt. Zuerst denkt man an nichts Böses, und die Zwei hätten sich nur ausgesperrt und die Eltern der beiden schlafen noch. Doch als die Polizei herbeigerufen wird und man im Hause, nach dem rechtem schaute, wird die junge Mutter tot aufgefunden. Ihr Gesicht ist mit Klebeband umwickelt und im Rachen steckt das Rohr eines Staubsaugers. Noch schlimmer, unter dem Bett finden sie die 7 jährige Tochter Margrét. Sie scheint den Mord beobachtet zu haben und …

Was für eine Geschichte. Es fiel einen unglaublich schwer, dass Buch aus den Händen zu legen. Man wollte unbedingt lesen wie es weiter geht, den an einem Mord bleib es nicht. Eine weitere junge Frau wurde solch einer Art zu tote gequält und man leidet so sehr mit. Aber fiebert auch Kommissar Huldar und Psychologin Freyja entgegen. Beide haben übrigens sehr interessante Charaktere, harmonieren zudem gut zusammen. Doch möchte ich in diesem Punkt gerne Schluss machen und das Büchlein Euch wärmsten empfehlen.

Ich werde demnächst mit Band zwei anfangen und bin sehr gespannt, wie es mit Kommissar Huldar und Psychologin Freyja weiter geht. Welche Fälle noch auf einen warten und ob sie diese Story toppen kann. Meine Erwartungen sind also hoch.

Alles liebe