Fantasy Buchrezension / Film & Fernsehn

Die Tänzerin am Abgrund von Brandon Sanderson

Werbung / Für immer Kind bleiben! Das war der Wunsch des Straßenmädchens Lift – und bisher hat sich dieser auch erfüllt. Lift lebt am Hof der Azishs im Lande Roschar, und nur ihre einzigartige Gabe hat sie bislang vor Schwierigkeiten bewahrt. Doch das Leben am Hof droht, das freiheitsliebende Mädchen zu ersticken, und so zögert sie keine Sekunde, diesen zu verlassen, als sie erfährt, dass ein grausamer Mann im fernen Yeddaw Menschen wie sie – Menschen mit Magie – verfolgt. Lift bricht auf, diesen zur Seite zu stehen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich damit begibt …

So ein hübsches Cover und auch der Klappentext, klang vielversprechend. Als das Buch angekommen ist, habe ich es jedoch lange vor mich hin geschoben, bis ich mit Lesen begonnen habe. Doch als ich einmal mit angefangen habe, konnte ich es nicht wieder weglegen. Ein unglaubliche rührende, spannende und gleichzeitig interessante Geschichte.

In dem Kurzroman »Die Tänzerin am Abgrund« beleuchtet Brandon Sanderson das Schicksal einer bislang kaum beachteten Figur seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«.

Lift hat den jungen Gwax das Leben gerettet und Gwax ist mittlerweise Herrscher über das Reich Azir. Lift soll alle Privilegien erhalten, die dem Adel vorbehalten sind. Ob die Bildung oder das Reichtum. Aber Lift hat andere Wünsche. Sie will die Freiheit. Doch jetzt beginnt erneut der Albraum. Den ein Mörder treibt sein Unwesen und dieser ist Stark.

Man muss bedenken bei dieser Geschichte, das Lift erst 13 Jahre ist. Was ich im Laufe des Buches aber nicht mehr nachvollziehen konnte. Den Lift kommt mir in dieser Geschichte viel älter vor. 18-19 Jahre. So Erwachsen. Auch von den Gesprächen her. Das hat mich hin und wieder sehr verwirrt. Die Geschichte selbst ist spannend und ließ sich gut lesen. Da diese Geschichte aber eine Spinoff der epischen Sturmlichtchroniken von Brandon Sanderson ist, sollte man diese gelesen haben, damit man überhaupt die Handlung richtig versteht. Ich kannte diese nicht und hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten, hineinzukommen.

Wenn man jedoch einmal drin ist, fällt es einem schwer, dieses Buch aus der Hand zulegen. Der Schreibstil ist gut, sehr gut sogar. Die Gespräche zwischen den Charakteren sehr intensiv, oft auch etwas unreif, nicht Real.