Die Splitter der Macht von Brandon Sanderson

Hoch in den Bergen liegt die sagenumwobene Stadt Urithiru, erreichbar nur über die zwölf Eidtore. Hier versucht die junge Edelfrau Schallan Davar die Geheimnisse der uralten Ordensgemeinschaften zu entschlüsseln, die sich einst die Strahlenden Ritter nannten. Nur mit ihrer Hilfe können die Eidtore benutzt werden, und nur ihre Splitterklingen verleihen den Strahlenden übermenschliche Fähigkeiten. Aber wer waren sie wirklich, und warum wurden sie einst aufgelöst? Während Schallan nach Antworten sucht, die bei der Neugründung der Orden helfen können, begreift Fürst Dalinar, dass seine Vision, die Fürsten des Königreichs Alethkar wieder zu einen, noch viel zu klein gedacht war. Nicht nur die Alethi, sondern alle Völker von Roschar müssen vereint werden, denn es droht die alles verheerende Wüstwerdung und damit das Ende von ganz Roschar. Doch ein finsterer Schatten liegt auf dieser Hoffnung – Fürst Dalinars eigene, blutbefleckte Vergangenheit …

Brandon Sanderson ist ein US-amerikanischer Autor von Fantasy und Science Fiction Literatur. Bekannt wurde er vor allem durch seine Mistborn-Reihe. Sanderson beendete den Zyklus Das Rad der Zeit, nachdem dessen Schöpfer Robert Jordan verstorben war. Ich habe ja schon einige Bücher des Autors gelesen, vor allem aber die Sturmlicht-Chroniken hat es mir hierbei sichtlich angetan. Mit die Splitter der Macht, das 6 Band dieser Buchreihe geht es endlich weiter. Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller und seit seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

Im Laufe der 6 Bände, hat sich der Schreibstil des Autors ein wenig verändert. Er wird Bildlicher, gibt mehr Einblicke in die Charaktere und schafft es, uns in seinem Bann zuziehen. Auch im 6. Band, steht Dalinar im Mittelpunkt der Geschichte und es gibt während der Story immer wieder Rückblicke seiner Vergangenheit. Interessant finde ich, dass nun endlich erzählt wird, was mit seiner Frau geschehen ist. Dies war ein großes Geheimnis. Ein großes Thema ist immer noch der Krieg, allerdings geht der Autor in diesem Band mehr auf das Volk ein und gibt einen gewaltigen Einblick in das Leben der Parschendi. Etwas verwirrt bin ich immer noch über den Charakter Schelm. Noch hat der Autor nicht gelüftet, woher er kommt und was er überhaupt in der Geschichte zu suchen hat.

Das Buch habe ich nicht an einem Abend gelesen. Mit 1.120 Seiten auch fast unmöglich. Wobei es einem sehr schwerfiel, es wegzulegen. Es war vielleicht nicht das beste Band dieser Reihe, aber mit Abstand der am tiefsten in die Welten eindrang und uns mehr über die Menschen erzählte. Spannend fand ich dies auf jeden Fall. Der Schreibstil war Flüssig zu lesen. Nur einmal gab es eine kleine Verwirrung, sodass ich zwei Seiten erneut lesen musste. Das Lesevergnügen störte dies aber nicht.

Wichtig sei zu erwähnen, dass man die Bücher zufuhr gelesen haben sollte, damit man den Verlauf dieser Geschichte auch gut folgen kann. Es kann sonst schnell miss verstanden werden, auch was die Charaktere angeht. Ansonsten finde ich auch die Aufmachung des Buches wieder einmal sehr gut gelungen und kann diese wundervolle Buchreihe sehr empfehlen.

Liebe Grüße