Die Krone der Elemente von Matthias Oden

Der Kaiser des ausgedehnten Salenreiches ist alt und wurde schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Das Gerücht, er läge im Sterben, verbreitet sich unter den Landesfürsten, die nach mehr Einfluss am Hof streben. Gleichzeitig schürt eine junge Heerführerin den Grenzkonflikt im Westen zwischen Kaiserreich und benachbartem Herzogtum. Niemand ahnt, dass sie in Besitz eines sagenumwobenen Artefakts gelangt ist, mit dessen magischen Kräften sie Natur und Menschen gleichermaßen zu unterwerfen vermag: der Krone der Elemente. Schon bald setzt sie die Macht der Krone rücksichtslos ein, und ein gewaltiger Krieg entbrennt. Ein Krieg, der das Schicksal aller Menschen und das Antlitz der Welt für immer verändern wird …

Die Krone der Elemente, erwartet habe ich ein Fantasyroman, bekommen eine sehr spannende, fast schon historische Geschichte. Das Cover so unscheinbar, fast schon etwas langweilig, aber der Inhalt hat mich überrascht. Doch von vorne. Die Krone der Elemente ist mächtig, sehr sogar. Doch gerät diese an falsche Hände und so wird erzählt, dass der Kaiser im Sterben liegt. Immer mehr versuchen an dieser heranzukommen, doch viele wollen die Macht nutzen um der Menschheit schaden zu fügen. Zum Anfang der Geschichte wird erzählt, was mit den Gefangen passiert, was es mit dem Land auf sich hat und was es mit der Krone auf sich hat.

Die Geschichte ging spannend los. Es fielen viele Fakten, doch schnell wird es etwas verwirrend. Zu viele Charaktere und Nebenhandlungen fließen in der Story mit ein und kurz habe ich in der Tat den Faden verloren. Doch schnell fand ich mich wieder mitten drin und war erstaunt, welch macht die Krone über die Menschen und der Natur hat. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven der Charaktere erzählt. Ich mag es, wenn man so in die Köpfe der anderen schaut. Ebenso half es, die Story richtig zu verstehen.

Das Büchlein mit den über 700 Seiten erschien am 10. Dezember und war ein recht faszinierender und vielschichtiger Auftakt. Die Idee und Umsetzung ist dem Autor gut gelungen. Eine Bildliche Schreibweise half mir, die Geschichte gut zu verstehen. Allerdings ist dies ein Buch, dass man nicht nur zwischendurch mal lesen kann, sondern eines, bei denen man am Ball bleiben muss. Nach ein paar Tagen nicht lesen, muss man einige Seiten wieder durchblättern, um den Fanden wiederzufinden.

Ich bin etwas hin- und hergerissen. Auf das Einen Seite ist die Story gut durchdacht und recht spannend geschrieben. Mal was Neues, zumindest für mich. Auf der anderen Seite sind es jedoch zu viele Charaktere und Nebenhandlungen. Daher würde ich dem Buch 3 von 5 Sternen geben.

Liebe Grüße