Jugendbuch, Kinderbücher

Die Bibliothek der Geister – Der schwarze Mond von D.J. MacHale

Während Marcus mit seinen Eltern beim Abendessen sitzt, wird der magische Schlüssel, den er an einem Lederband um den Hals trägt, plötzlich unglaublich heiß. Will ihm der Bibliothekar aus der »Bibliothek der Geister« eine Botschaft übermitteln? Tatsächlich: Everett wartet bereits ungeduldig auf Marcus, denn er soll eine Geschichte, die in der Gegenwart spielt, zu einem guten Ende bringen. Unter großem Zeitdruck muss Marcus herausfinden, wer oder was hinter den Unglücksfällen an der Coppel Mittelschule steckt – bevor Menschen zu Schaden kommen!

Marcus O’Mara ist wieder da!

Was bisher geschah……. Als Marcus eines Nachmittags in der Schule nachsitzen muss, passieren merkwürdige Dinge: Plötzlich gehen alle Computer gleichzeitig an, ein geisterhafter Mann im Bademantel erscheint mehrmals draußen vor dem Fenster. Und auf dem Heimweg fordert eine unheimliche alte Frau die Rückgabe eines Schlüssels. Was hat das zu bedeuten?, fragt sich Marcus verwirrt. Als er zu Hause die Zeitung aufschlägt, ist er richtig geschockt: Neben einem Unfallbericht ist ein Foto abgedruckt … es ist der Mann im

„Das Buch hatte vom ersten Augenblick, unsere volle Aufmerksamkeit gehabt und ist meiner Meinung nach, ideal für Kids ab 10 Jahre. Die Schrift ist groß, klar und der Schreibstil sehr flüssig. Es sind keine Fremdwörter enthalten und bringt zudem jedem Lesemuffel zum Lesen. Das einzige, was ich etwas verwirrend fand und hoffentlich im zweiten Buch eine größere Aufmerksamkeit bekommt, ist die Bibliothek. Die Charaktere befinden sich nämlich sehr selten darin, sodass die Bibliothek eher im Hintergrund gerät. Aber wir können dadurch gespannt sein, was uns im nächsten Teil erwartet.“

Und jetzt geht es endlich weiter. Das Buch erschien am 22. April 2019 und natürlich…. ich musste sehen, wie es weiter geht und was es mit der Bibliothek zu tun hat. Nachdem das Buch bei mir angekommen war, wurde es noch am selben Abend belesen. Dabei muss ich gestehen, dass ich es diesmal ohne meinen Sohn las und er nun selbst in Ruhe, in den Genuss der Story kommt. In die Geschichte habe ich gut hineingefunden und war mit den Charakteren sofort wieder vertraut. Am Schreibstil hat sich nichts geändert. Nach wie vor ist es Flüssig zu lesen und sehr verständlich geschrieben.

Im zweiten Band, dieser Mystery-Jugendbuchreihe lernen wir alle Charaktere noch etwas besser kennen. Autor D.J. MacHale lä#sst nämlich tief blicken und siehe da, selbst etwas Charme und Witz ließ er in diesem Band mit Einfliesen. Marcus O’Mara hat inzwischen große Verantwortung. Ist er nun Agent der „Großen Bibliothek“ und will paranormale Störungen ausfindig machen und diese anschließend bekämpfen. Aber will er das eigentlich wirklich? Fakt ist. In diesem Band spielt das Thema „Bibliothek“ eine große Rolle.

Everett, ein etwa 70-jähriger Bibliothekar-Geist versuchte auf ungewöhnliche Wege Kontakt mit Marcus aufzunehmen. Er schafft es, den magischen Schlüssen, den Marcus um den Hals trägt zum Glühen zu bringen. Er braucht die Hilfe des Jungen. Marcus soll mithilfe des Paradox Schlüssels die Bibliothek der Geister als Portal verwenden, um in einer Schule, in der in den letzten Tagen seltsames passiert, auf den Grund zu gehen. Doch was sind das für seltsame Geschehnisse in der Coppel-Mittelschule? Dort brach aus bisher unerklärlichen Gründen während einer Sportveranstaltung die komplette Tribüne in sich zusammen. Zuerst dachte man noch an ein Unfall, doch kurze Zeit später zerplatz eine Fensterscheibe und ohne jeglichen Grund, bricht ein Brand in der Cafeteria aus.

Ein wundervolles Buch. Spannend, witzig, sehr unterhaltsam. Um es auf dem Punkt zu bringen! Besser als der erste Teil, der eigentlich auch ein toller Start in dieser Buchreihe war. Ich kann um ehrlich zu sein nichts negatives sagen. Da aber natürlich geschmäcker verschieden sind, überlass ich euch wie diese Story bei euch ankommt.

Liebe Grüße