Zu Besuch im… Tiergarten Nürnberg!

Begleitet uns heute zur einer weitläufigen Waldparkanlage. Wir lieben es, die Natur zu genießen, lange Waldspaziergänge zu unternehmen und Tiere zu beobachten. Doch lieben wir es auch, neues zu entdecken und dafür nehmen wir gerne auch längere Autofahrten in Kauf. Vor einigen Tagen führte uns der Weg nach Nürnberg. Stolze 240 km liegt die zweitgrößte Stadt von Bayern, von unserem vertrauten Heim entfernt. Nicht mal eben ein Katzensprung, doch zu meinen Geburtstag wollte ich eine neue Stadt entdecken.

Nach ca. 2 1/2 Stunden sind wir endlich in Nürnberg, fahren Richtung Zentrum und da sehen wir sie. Die Schilder die zum “Tierpark Nürnberg” zeigen. Spontan entschieden wir uns, dahin zu fahren. Parkplätze gab es ausreichend, doch vergessen wir nicht, dass es März ist und mitten in der Woche. So dürfte es im Sommer hier schon sehr voll werden und die Parkplatzsuche zu einer echten Herausforderung.

Nürnberg ist mit 509.075 Einwohner die zweitgrößte Stadt in Bayern. Und gehört auch zu den 15 größten Städten Deutschlands. Nürnberg ist mitten im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern und eine kreisfreie Großstadt. Bekannt ist Nürnberg vor allem für seine weitläufige Altstadt, bei denen wir viele Baudenkmale betrachten können.

Den Tierpark haben wir durch eine sehr gute Beschilderung gut finden können und schwupp, standen wir auch schon an der Kasse. Bezahlt haben wir für zwei Erwachsene (mein Kind war an diesem Tag nicht mit) 27€. Preislich auf jeden Fall okay. Was ist sehr schön fand, gleich am Anfang des Zoos gibt es die ersten Toiletten. Gerade wer Kinder hat kennt das Problem, dass die Kleinen erst “müssen”, wenn man gerade keine in Sicht hat. Nicht so toll fand ich allerdings, dass man gleich am Anfang an einem Souvenirladen vorbeikommt. Kinder werden dadurch magisch angezogen und beginnen sofort zu betteln. Konnten wir bei einigen Eltern und deren Nachwuchs sehen.

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Der Rundgang und ihre Tücken: An sich ließ er sich gut laufen und wir kamen nach und nach an verschiedenen Gehegen vorbei. Aber es gab auch immer mal wieder “nichts” zu sehen. Man hatte immer mal wieder das Gefühl, als würde man durch den Wald laufen und das finde ich, sehr schön. Ich brauch kein Tierpark, bei denen den Gehegen nebeneinander gequetscht sind. Lieber laufe ich weiter, lieber sehe ich wenige Tiere und genieße die Natur.

Die Wege sind nicht alle immer mit Teer versehen und so gab es ab und an auch Sandwege. Aber bei allen Wegen, kann man schön mit dem Kinderwagen entlanglaufen. ABER. Ja, jetzt kommt das große Aber. Dadurch dieser Zoo in einem Wald entstand, gibt es natürlich auch verschiedenen Höhen und so sollte man sich darauf vorbereiten, dass es oft steil Bergauf geht. Mit den Kinderwagen etwas anstrengend, aber für Rollstuhlfahrer “wenn sie alleine unterwegs sind” fast teilweise unmöglich bis ganz hoch zu kommen.

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Das Leben hinter Gitter: Kein Tier sollte eingesperrt sein. Doch wenn es so gelinkt, die Arten zu erhalten bin ich dafür. Ein vernünftiger Zoo sollte große Gehege für die Tiere haben, bei denen sie sich austoben, ausreiten und glücklich leben können. So habe ich in den letzten Jahren schon viel gesehen und bin immer erfreut, wenn neue Ställe erbaut werden, die um einiges größer werden für die Bewohner.

So war ich von viele Gehege sehr beeindruckt. Die Größe und Ausstattung fand ist wirklich super und freute mich, dass es den Tieren wirklich gut geht. ABER. Ja, auch hier gibt es ein aber. Einige Ställe fand ich viel zu klein und alles andere als Natürlich oder auch bewohnbar. Zum Beispiel bei den Gorilla. Das Innen, sowie das Außengehege sollte hier unbedingt erneuert werden. Die Tiere haben meiner Meinung nach nicht viel Platz um sich zurück ziehen zu können. Oder auch bei den Delphinen. So fand ich es zwar mal ganz toll, so nah an diesen Tieren zu sein. War aber über die Größe “wohl mehr über die Kleine” des Becken erschrocken. Gerade Delphine, die Kilometer zurück legen in der Natur, haben absolut nichts in einem Zoo verloren. Auch hier, sollte meiner Meinung nach Dringend ausgebessert und vergrößert werden.

Zum größten Teil sind die Gehege aber recht groß, sehen sehr gepflegt aus und für einige wird derzeit neu erbaut. Ich hoffe, dass sich auch in den nächsten Jahren alles positiv für die Tiere entwickelt.

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Lerne mit der Natur: Auf den Wegen treffen wir immer wieder interessante Schilder oder Infosäulen. Den ein Zoo Besuch soll vor allem aufklären. Wo leben die Tiere eigentlich, was fressen sie, wie groß werden sie. Für mich unbedingt ein “muss” in jedem Tierpark. Man lernt immer etwas neues dazu und freut sich, wenn man selber schon etwas weiß und es jemanden an die Nase binden kann. ^^. So konnte ich auch meinem Mann einiges erzählen.

Die Art, den Besuchern Wissenswertes zu vermitteln finde ich mit den Säulen sehr ansehnlich gemacht. Sie verteilen sich im ganzen Zoo. Unter anderen bei den Geparden oder bei den Greifvögeln. Aber neben den Säulen, sind auch viele Pfleger unterwegs und haben immer Zeit, einiges zu erzählen. So dürfte mein Mann vieles über die Tapir freuen, die er an diesem Tag zum ersten Mal sehen dürfte.

Am Ende des Rundgang, oder auch am Anfang. (es kommt darauf, wie man damit beginnt) gibt es noch ein kleines Naturkundemuseum im Zoo. Dieses befindet sich in der nähe der Kassen. Doch haben wir es leider nicht mehr geschafft es uns anzuschauen.

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Mach mal Pause: Ein Zoo Besuch kann schon sehr anstrengend sein, besonders wenn man mehrere Stunden unterwegs ist und es oft Steil bergauf geht. Aber auf den Wegen liegen viele Möglichkeiten, sich zu entspannen, die Natur zu genießen oder in Ruhe die Tiere zu beobachten. So gibt es überwiegend vor Gehegen Bänke.

Für eine Mahlzeit verteilen sich im Zoo aber auch gesonderte Sitzflächen mit Tischen. Auch wir nutzen eines dieser, um kurz unsere Gedanken zu Sammeln, uns auszuruhen und Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Ich finde, solche Ruhezonen auch sehr wichtig. Besonders gefallen haben mir übrigens diese auf dem Foto unten. Ich empfehle sowieso, dass man sich Kleinigkeiten zum Essen mit nimmt, da hier die Preise doch sehr hoch sind. So habe ich für eine Kartoffelsuppe mit Wiener 8,70€ bezahlt. So war es zwar unglaublich lecker und alles aus Bio. Aber für Familien bringt das ein ordentliches Loch in die Geldbörse.

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Da ich merke, dass mein Bericht schon sehr lang ist würde ich an dieser Stelle jetzt aufhören. Wir werden sicherlich noch einmal hier her kommen, den auch mein Sohn möchte diesen gerne mal sehen. Wir sind gespannt, wie er sich in den nächsten Jahren verändert. Für uns war es ein sehr anstregender, aber gleichzeitig schöner Tag hier. Wie dürften viel dazu lernen, viel neues entdecken und niedliche Tiere entdecken.

Wer von euch war den schon einmal in diesem Tiergarten? Und in welchen geht ihr am liebsten?

Liebe Grüße

14 Comments

  1. Nadine

    März 18, 2017 at 10:44 am

    Hallo, ich liebe ja Zoos und bin schon vor den Kinder in so viele gegangen. Uns ist da kein weg zuweit und wir fahren da auch sehr weitere Strecke für einen Zoobesuch. Mir hat persönlich der Burgers Zoo in den Niederlanden sehr gefallen. Wir gehen regelmäßig in den Osnabrücker oder Münsterzoo.

    LG Nadine

  2. Moni

    März 18, 2017 at 11:35 am

    Ich wohne ja ganz in der nähe und wir waren auch schon ein paar mal dort. Als damals die Delphine hinzugekommen sind, war das so voll. Aber ich sehe das wir du. Diese Art von Tier gehört nicht in einen Zoo.

    Grüße Moni

  3. Leah

    März 18, 2017 at 11:36 am

    Ich finde es gut, dass du auch die die negative Seite von Zoos angesprochen hast. Für mich sind Zoos ein absolutes No-Go. Durch die Schule war ich im Dezember in einem und es war schrecklich mit anzusehen, wie die Tiere frieren und dahin vegetieren in ihren Gehegen. Bei fast allen Tieren ließen sich Verhaltensstörungen feststellen… Tiere gehören nicht hinter Gittern, da hast du recht.
    Was ich für Kinder ganz schön fände, sind Touren durch ausgeschilderte Gebiete in denen man auch einheimische, wilde Tiere sehen kann. Sowas ist bestimmt auch viel aufregender 🙂

    Liebe Grüße

    http://freigeist.pl/

  4. Heloise

    März 18, 2017 at 7:21 pm

    Hört sich gut an, das muss ich mir mal merken, falls ich mal nach Nürnberg komme =)

  5. Romy Winzer

    März 18, 2017 at 10:11 pm

    Da war ich auch noch nicht, aber klingt aufjedenfall sehr cool. Wir lieben solche Besuche ja immer sehr <3

  6. Didy

    März 18, 2017 at 10:25 pm

    In diesem Zoo War ich noch nicht; wohne viel zu weit weg.
    Toller post.
    Lg didy :*

  7. Bo

    März 19, 2017 at 8:17 am

    Hallo, danke für den interessanter Bericht über den Zoo. Wenn wir mal in Nürnberg sind, werden wir ihn auch besuchen.
    Liebe Grüeße
    Bo

  8. Julia

    März 19, 2017 at 8:26 am

    Der Zoo on Nürnberg würde mich auch interessieren. Aber ich wohne viel zu weit weg. Aber schöne Bilder und beschreibung. Gerne mehr davon.
    Ich mag sonst den Zoo in Hamburg sehr gerne.
    Liebe Grüße
    Julia

  9. Mona

    März 19, 2017 at 11:39 am

    Toller Bericht, ich mag wie ausgewogen du über die Vor-und Nachteile des Zoos berichtet hast.
    Liebe Grüße, Mona

  10. Anja

    März 19, 2017 at 5:50 pm

    Oh wie toll! Wir haben hier leider nur so einen kleinen Mini Tierpark wo man leider nach 10 Minuten laufen schon wieder durch ist. Ganz tolle Bilder und ganz sicher perfekt für einen kompletten Tagesausflug. Schade das ich so weit weg bin, den Tiergarten hätte ich mir auch sehr gern angesehen. Allerdings sind 8,70 Euro für eine Kartoffelsuppe schon der Hammer, ich hoffe diese hat dann wenigstens auch lecker geschmeckt! Ganz liebe Grüße 🙂

    1. Himmelsblume

      März 19, 2017 at 5:52 pm

      Hallo Anja.

      Ja, die war sogar sehr lecker ^^.

  11. Carmen

    März 19, 2017 at 6:35 pm

    Ich bin überhaupt kein Zoo Fan und würde auch nie freiwillig in einen gehen.
    Ich finde es schrecklich, dass die Tiere dort so zur Show gestellt werde. Großräumige Naturgebiete, in denen sich die Tiere frei bewegen können sind eine super Sache, um Arten zu erhalten. Aber Zoos.. Wie du schon sagtest, sind viele Gehege einfach zu klein und die Tiere sind den ganzen Tag immer mit Menschen konfrontiert.

  12. Kathrin S.

    März 19, 2017 at 7:15 pm

    Ich wohne zwar viel zu weit von Nürnberg entfernt als das ich den Tierpark dort besuchen würde, finde deinen Bericht aber dennoch interessant und lesenswert. Den Eintrittspreis finde ich aber echt happig, hoffentlich kommt er ausschließlich den Tieren zu Gute.

  13. Kerstin

    März 19, 2017 at 9:40 pm

    In Nürnberg war ich jetzt selber noch nie, wobei es gar nicht so weit weg von mir ist. Aber ich sehe das wie du. Delphine gehören in keinem Zoo. Das letzte mal war ich in München. Aber das ist auch schon wieder viele Jahre her.

    Alles liebe die Kerstin

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