Vorlautes Kind – Wie wir reagieren! Teil 1

Mein Kleiner ist erst 5, doch spielt sich derzeit auf, als dürfte er sich alles erlauben. Sätze wie „Geh jetzt ins Bett, geh bitte Zähne putzen oder räume dein Zimmer auf“, werden von ihm derzeit oft mit einem „Kein Bock, Nö oder bla bla“ beantwortet. Das Mahnen, laut werden oder dergleichen, hilft da oftmals nur bedingt und seit wenigen Wochen, versucht er sich mit Schimpfwörtern noch mehr dagegen zu sträuben. Aber wie reagiert man am besten auf solches Benehmen der Kids?

Heute möchte ich euch unsere Tipps geben, die uns geholfen haben, damit besser zurechtzukommen und das Kind wieder auf die richtige Bahn zu leiten. Situationen, bei denen Eltern die nerven behalten müssen, gibt es viele. Heute erzähle ich euch von 3 Situationen, wie wir hierbei vorgehen und die sicherlich jedes Elternteil kennt. 

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  • Wenn das Kind nicht die Zähne putzen will!

Was passiert eigentlich mit unseren Zähnen, wenn wir auf das Putzen versicherten? Ganz klar, sie bekommen löschen, sie schmerzen und genau das sollte man seinem Kind auch so erklären. In unserem Fall hat dies gut geholfen. Wer möchte, kann sich dazu einige Bücher zulegen, bei denen das Thema gut beschrieben wird. Kinder bekommen hierbei eine komplett neue Auffassung und auch, wenn ab und an mal der Satz „Ich will aber nicht“ aus dem Mund des Kindes kommt, sollte man in diesem Fall nie nachgeben. 

  • Wenn das Kind nicht schlafen will!

Wer geht den auch schon gerne schlafen? Nun, gegen Ausschlafen hat niemand was. Aber wenn es um das Thema „Ins Bett gehen“ geht, dann haben sicherlich viele Eltern große Probleme. Hierbei hilft ganz klar eine Routine. Bei uns zum Beispiel darf sich unser Kleiner noch eine Geschichte aussuchen oder er darf noch eine Folge, seiner Lieblingserie anschauen. Das klappt inzwischen ganz gut. Wenn er dann aber doch nicht schlafen will, biete ich meinem Sohn an, noch etwas zu trinken oder sich 5 Minuten zu unterhalten. Dazu sage ich „wenn der Zeiger auf…. steht, gehe ich raus und du schläft“.

  • Große Klappe, und dann?

„Mama, du bist blöd“…. „Du bist….“ ganz egal welche Beleidigungen hier kommen, Kindern sollte sofort klar gemacht werden, das sie hier zu weit gegangen sind. Doch schiefen bringt in diesem Fall nichts. Besser ist es mit dem Kind zu reden, im zu erklären was er falsch gemacht hat. Sollte er darauf hin wieder jemanden beleidigen, darf man auch mal etwas lauter werden. Ich rede hier auf von lauter, nicht schreien. Hilft das auch nicht und das erneute erklären funktioniert nicht, dann half bei uns verbot von gewissen dingen. Kein Süßes, kein Tablet oder das gute alte Hausarrest. *Das hat bei mir als Kind schon geholfen*. Aber auch bei diesen Dingen, sollten Eltern dem Kind erklären, warum er jetzt dieses oder jenes nicht darf. 

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In welchen Situationen seid ihr als Elternteil oftmals überfordert? Und wie geht ihr mit gewissen dingen um? Demnächst gibt es Teil 2 zu lesen. Dann geht es um die Reaktion, wenn wir unterwegs sind und das Kind kein Benehmen zeigt. 

Liebe Grüße

  1. Marie

    Mai 29, 2017 at 3:50 pm

    Hey,
    bin zwar kein Elternteil aber ich denke eure Methoden funktionieren ganz gut. Gerade das Erklären was z.B das Zähneputzen betrifft denn Kinder sollen und wollen ja wissen warum sie etwas machen müssen…

    Liebe Grüße von Marie // ladyevilarts.com ❤

  2. Anno

    Mai 29, 2017 at 4:29 pm

    Sehr interessanter Artikel! Ich habe zwar selbst noch keine Kinder, aber vor selchen „und was nun?“ Situtaionen habe ich jetzt schon Respekt!!
    Liebe Grüße,
    Anni von http://www.yogagypsy.de

  3. Bo Smint

    Mai 29, 2017 at 4:51 pm

    Hallo, ja das kenne ich auch, hast es gut beschrieben, habe ich ähnlich auch angewandt. Bei meinen drei Kindern musste ich manchmal bei jedem Kind eine andere Taktik wählen. Aber es den Kindern erklären hat bei allen Dreien geholfen.
    Liebe Grüße
    Bo

  4. Ronja

    Mai 29, 2017 at 5:56 pm

    Hey, ich kenne dies von meinem kleinen Bruder. Er leidet unter starkem ADHS und es war und ist nicht leicht mit ihm. Deine vorgeschlagenen Methoden, haben da aber nichts geholfen, aber das ist ja von Kind zu Kind anders. LG Ronja von https://ronjarosegold.de

  5. Limalisoy

    Mai 29, 2017 at 6:24 pm

    Hallo Nicole,
    ich finde, dass Kinder ihre Grenzen durchaus erweitern dürfen und eben auch mal auf die Bockbeine gehen. Konsequenz ist alles. Ich bin gespannt auf deine nächsten Tipps für unterwegs.
    Viele Grüße,
    Yvonne

  6. Sigrid Braun

    Mai 29, 2017 at 6:33 pm

    Ich liebe meine Kinder über alles, aber ich bin wirklich froh, dass sie schon erwachsen sind. Jetzt haben sie eigene Kinder und wissen, wie es mir mit ihnen ergangen ist.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  7. Jasmin

    Mai 29, 2017 at 7:23 pm

    Das ist wirklich ein spannender Beitrag.
    Ich finde deine Tipps wirklich toll.

    Lg Jasmin

  8. Avaganza

    Mai 29, 2017 at 7:39 pm

    Liebe Nicole,
    Ich kenne das gut ;-). Mein Kleiner ist 4,5 und hat auch schon so einige Sprüche drauf. Ich erkläre ihm auch was er falsch gemacht hat oder dass manche Sätze einfach verletzend sind. Manchmal helfen bei mir auch nur Verbote von Fernsehen oder Eis. Aber es ist ohnehin nur eine Phase und bald wird die nächste kommen ;-).
    Hab einen schönen Abend!
    Liebe Grüße
    Verena

  9. Frank Tuchscheerer

    Mai 29, 2017 at 10:18 pm

    Moin,moin…
    Ach ja das kenne ich noch all zugut, als meine noch klein waren. Hurra wir haben es überstanden, und meine Kinder auch. Ich finde es gibt kein wirkliches Patentrezept, jeder sollte für sich und sein Kind das beste finden. Ich finde es sehr schön wie ihr es macht.
    LG Frank

  10. Jana

    Mai 31, 2017 at 10:21 am

    Ich habe viele Kinder in dem Alter auf der Arbeit! Aber sehe die vorlauten davon zum Glück immer nur einmal die Woche 🙂 Dann lässt sich das ertragen! Ich bin auch auf den 2. Teil gespannt!
    Liebe Grüße
    Jana

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