In der Tiefe von Elizabeth Heathcote

Vor einigen Tagen tat ich unserer Stadtbibliothek etwas Gutes. Ich vermachte ihnen „fast“ all meine Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe und das waren so einige. Es freut mich, anderen Menschen so erfreuen zu können und in diesem Fall, waren sie sehr dankbar für 51 Bücher aus den verschiedensten Genre. 51 Bücher, von denen ich mich trennte, um Platz für neue Lieblinge zu schaffen und einige, sind in den letzten Tagen angekommen. Doch bevor ich mich mit ihnen befasse, möchte ich meine Schätze der letzten Wochen erst einmal noch vorstellen. So lass ich heute das Buch „in der Tiefe“ von Elizabeth Heathcote zu Ende, ein unglaublich spannendes Buch, wesen die Einordnung als Psychothriller nicht übereinstimmt. Krimi oder einfach nur Thriller, passt hierfür schon mehr. 

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Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

  • Titel: in der Tiefe
  • Autorin: Elizabeth Heathcote
  • Preis: 14,99€
  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453292022
  • Preis: 21.August
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Ich hatte viele Erwartungen in die Story gesteckt, da ich es bereits durch eine Leseprobe her kannte und nun natürlich wissen wollte, wieso was passiert ist und wie es endet. Umso überrascht war ich am Ende, dass diese Geschichte in den Genre Psychothriller eingeordnet war, zumal dramatischen Ereignissen hier nicht sonderlich vorhanden waren. Dennoch, am Ende fand ich das Buch unglaublich spannend und vermachte es heute einfach mal als Krimi.

Ich lese viele Thriller/Psychothriller, doch meist werden sie von Männern geschrieben. Wenige Frauen wagen sich an solch ein Thema heran und nur sehr wenige von ihnen, schaffen es auch, einem eine fesselte Story rüberzubringen. Elizabeth Heathcote war für mich bis dato noch sehr unbekannt, das mag vielleicht daran liegen, dass es ihr erstes Buch in Deutschland ist. Das Cover jedoch wurde gut gewählt und sehr passend zum Titel sowie zur Story. Doch obwohl ich schnell in das Geschehen hineingefunden habe, merkt man das hier eine Frau am Werk war. Besonderes bei den Gesprächen zwischen den Figuren, hat man immer wieder im Hinterkopf „das würde ein Mann so nie sagen„.

Aber kommen wir mal zum Inhalt und zu der Story selber. Carmen ist die Hauptperson in dem Buch, eine zum Anfang sehr taffe Frau, die nichts aus der Ruhe bringen kann. Nun ja, bis zu diesem einem Punkt, den sie zweifelt immer mehr an die Wahrhaftigkeit ihres Mannens Tom und versucht alles, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie möchte wissen, ob er der Mörder von Zena, seine frühere Freundin ist. Im Dorf wird viel erzählt, doch stimmen die Gerüchte? Carmen spürt, dass Tom ihr was verschweigt. Auch die Polizei hält Tom für ein Mörder und glaubt nicht an einen Unfall. Doch was ist wirklich an dem Tag passiert, als Zena im Meer schwimmen geht?

Was bei diesem Buch groß im Mittelpunkt steht, ist die Eifersucht. Tom hat Carmen alles über Zena erzählt. Wie er sie kennengelernt hat, wie glücklich er war und wie sie eines Tages nicht mehr Heim kam. In der Story wird Lüge und Misstrauen ganz groß geschrieben, doch das alleine, macht es nicht zu einem Psychothriller. Nebenbei finde ich die Dialoge oftmals viel zu lang und die Geschichte so übermäßig in die Länge gezogen.So hatte zwar das Buch auch seine guten Seite und spannend fand ich es dennoch, aber man hätte es um min. 100 Seiten kürzer halten können. Am Ende kann ich für meinen Fall nur 3 von 5 Sterne geben. Vielleicht habe ich aber auch zu viel erhofft in die Story. 

Liebe Grüße

4 Comments

  1. Moni

    September 15, 2017 at 8:06 pm

    Schade das dir das Buch nicht so sehr zusagen konnte. Interessant klingt es dennoch.

    Grüße

  2. Tine

    September 15, 2017 at 8:30 pm

    Das Cover des Buches und der Titel hören sich wirklich interessant an, wäre vielleicht sogar ein Buch gewesen, dass ich mir gekauft hätte. Worauf ich leider garnicht stehe sind lang atmige Bücher, die sich zwischendrin hin ziehen. Also gut das ich mir erst deine Bewertung durch gelesen habe

  3. Nathalie

    September 16, 2017 at 10:11 am

    Das Cover und den Titel finde ich echt ansprechend, aber mit dem Inhalt geht es mir ähnlich wie mit dir!
    ich verliere besonders schnell das Interesse wenn sich Dialoge und Details in Büchern zu lange ziehen. eine gute Buchkritik!
    liebe Grüße,
    Nathalie

  4. Chris

    September 17, 2017 at 6:59 am

    Das finde ich ja toll, dass du deine Bücher gespendet hast! Das ist eigentlich eine gute Idee. Ich habe nämlich auch soooo viele Bücher und weiß nicht wohin damit. Für mich hört sich das Buch erstmal spannend an, aber wenn es zu langatmig ist, dann wäre es auch nichts für mich.
    LG Christine

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