Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston

Heute möchte ich Euch mit auf eine Reise nehmen, genauer gesagt auf eine Forschungsreise. Lasst uns in den Regenwald von Honduras ziehen und die Stadt des Affengottes Erforschen. Douglas Preston war für mich unbekannt, aber jetzt fühle ich mich näher verbunden mit ihm, als ich je einem “Autor” nah sein konnte. Das Buch “die Stadt des Affengottes” ist weder ein Roman, noch ein Thriller, sondern leert uns über den Regenwald und deren alten Geschichten. Ein so wunderbares und spannendes Sachbuch, das ich Euch nicht vorenthalten will.

Im Jahre 1956 wurde der Autor Douglas Preston in Cambridge, Massachusetts geborene und studierte in Kalifornien u. a. Biologie, Chemie, Physik, Geologie und Englische Literatur. Nach dem Examen arbeitete Douglas am „American Museum of Natural History“ in New York – mit seinem riesigen Dinosaurierskelett in der Eingangshalle die ideale Kulisse für einen Thriller, wie Preston fand. So entstand der Roman „Relic – Museum der Angst“, den er zusammen mit seinem Koautor Lincoln Child schrieb und der 1996 in Hollywood verfilmt wurde.

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Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Manchmal stießen sie tatsächlich auf Ruinen, aber eine wirkliche Erforschung war in dem von giftigen Schlangen und tödlichen Krankheitserregern verseuchten und vom Dschungel überwucherten Gelände unmöglich. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, ermöglichte genauere Hinweise, wo sich größere Ansiedlungen befinden. Um sie vor Ort zu untersuchen muss man sich allerdings auch heute noch auf den beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen. Der Schriftsteller und Journalist Douglas Preston schloss sich kürzlich einer archäologischen Expedition an. Sie fand tatsächlich die eindrucksvollen Ruinen einer untergegangenen Stadt, aber sie zahlte am Ende auch einen hohen Preis.

  • Titel: Die Stadt des Affengottes
  • Autor/in:Douglas Preston
  • Preis: 20€ Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342104757X
  • Seiten: 368 Seiten
  • Erschien: 3. September “3 Auflage”
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Schon das Cover ist ein echter Hingucker und ich wusste vom ersten Monat, das Buch gehört Difinitiv zu den Lieblingen in diesem Jahr. Douglas weis, wie er Leser animiert weiter zu lesen und Ihnen mit spannenden Fakten und Bildern Wissen einzuprägen. Dieses Buch kann man irgendwie schon als Reisebericht sehen, den Douglas erzählt von seinem Aufenthalt im Dschungel, bei denen er ein Expeditionsteam zur Stadt des Affengottes begleiten dürfte. Diese wird zudem auch die weiße Stadt genannt wird. Dabei erzählt er uns nebenbei von Legenden und Geschichten, von ehemaligen gescheiterten Entdeckern. Für viele mag das Buch vielleicht in erster Linie nach einem Lehrbuch klingen, doch es enthält ein schon fast spannendes Abenteuer, das Douglas erlebt hat.

Der erste Teil des Buches befasst sich mit der Vorbereitung der Expedition und ist eher langatmig geschrieben. Hier wird auch von früheren Expeditionen geschrieben, die nicht immer gut verlaufen waren und viele Forscher sehr unseriös waren. In der Mitte des Buches wird der Ort beschrieben. Dabei hat Douglas nicht die Gefahren ausgelassen, die einem im Dschungel erwarten. Recht interessant fand ich hierbei die Legenden. So haben die Bewohner des Dschungels Angst dieser Stadt näherzukommen, den sie sind der Meinung, sie sei verflucht. So erkrankten auch einige der Expedition an Leishmaniose. Dies ist eine Infektionserkrankung, die von Sandmücken übertragen werden. 

Damit wir alles viel bildlicher haben, gibt es Unmengen an Bilder. Hier bekommen wir wunderbare Einblicke. Durch die Schreibweise des Buches malte man sich zwar schon einiges bildlich im Kopf zusammen, doch nur durch die vielen Fotos, sieht man alles sehr klar. Für mich war dieses Buch eine komplette Abwechslung und eine komplett andere Welt. Das viele Hintergrundwissen macht dieses Buch zu einem echten Sachbuch mit Abenteuerfeeling.

Liebe Grüße

6 Comments

  1. Steffi

    November 18, 2017 at 2:57 pm

    Das Buch hört sich wirklich sehr interessant an. Ein richtiges Abenteuer 🙂 Muss ich mir gleich mal näher ansehen. Liebe Grüße, Steffi

  2. Emre x emvoyoe

    November 18, 2017 at 2:59 pm

    Hört sich richtig interessant an! Wäre eine mögliche Geschenkidee! 🙂
    Liebe Grüße aus München
    Emre x emvoyoe
    http://www.emvoyoe.de

  3. Ina

    November 18, 2017 at 3:36 pm

    Das klingt nch einem interessanten Buch. Ich mag solche Bücher, mal sehen ob ich das dann bald mal schaffe zu lesen.Danke für die Rezension.

    LG aus Norwegen
    Ina
    http://www.mitkindimrucksack.de

  4. Selda Eigler

    November 19, 2017 at 5:54 am

    Oh, das ist was für mich. Ich bin immer wieder auf der Suche nach interessanten guten Büchern. Diese Expeditionsgeschichten liebe ich. Habe vor Jahren Kon-Tiki auch sehr gerne gelesen. Ein lehrreiches Buch über die Geschichte des Regenwaldes, tolles Thema. Danke für diesen Tipp.
    Liebe Grüße, Selda.

  5. Cornelia

    November 19, 2017 at 12:34 pm

    Das klingt sehr interessant und kommt definitiv auf meine Liste für potenzielle Urlaubslektüre!

  6. Julia

    November 19, 2017 at 1:38 pm

    Das Buch hört sich interessant an. Mal etwas anderes und wenn dann noch tolle Bilder dabei sind, macht es das ganze noch Spannender. So lernt man auch noch was dazu zum Regenwald.
    Liebe Grüße
    Julia

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